Big Wave Riding

Ist zwar schon ein paar Wochen her, dass ich sie geschossen habe, aber ich will die Bilder dennoch nicht auf der Festplatte verkommen lassen. Hier seht ihr also eine kleine Dokumentation unseres unfassbaren, und daher auch kaum in Worte zu packenden Ausflugsmanövers in die nordischen Gefilde der Ostfriesen, genauer gesagt, nach Norderney. Wir nannten diesen kleinen Trip auf das Eiland, das von rauen, dickbärtigen und auch -bäuchigen Seemännern oft nur das Mauritius des Nordens genannt wird, den ersten Raketobetriebsausflug.
Mit an Board unseres Ausflugsdampfers, dem wohlbekannten, -beliebten und -liebkosten Peugeot Kadett 106 aus dem Baujahre 1992 befanden sich neben meiner Wenigkeit, auch noch der unter Seeräubern als ungemein grausam bekannte und erbamungslos jede Wellenkante abschlitzende Korvettenkapitän Flo.
Ich denke jeder kennt die alten Piratenfilme, in denen ein kleiner Chinese mit lustigem Grinsen und langem Pferdeschwanz den ganzen Tag in der Kombüse werkelt, und die Mannschaft mit duftendem Essen selbst bei der schlimmsten Flaute bei Laune hält.
So einen hatten wir auch an Board. Unser Chinese heißt Til, ist nicht immer am Grinsen, bringt dadurch aber uns zum Grinsen und hat zwar zumindest auf dem Kopf keinen Pferdeschwanz aber er ist immer in der Lage, uns mit seinem Essen glücklich zu machen.

Naja, das war so im Groben die Decksmannschaft, die den Raketotrip zu den großen Wellen der Nordsee prägte. Ziel dieser Odyssee war es schließlich, die großen Wellen zu bezwingen, die alljährlich im Frühjahr die Deiche des kleinen Norderneyer Eilands auf die Belastungsprobe stellen.
Nachdem kaum einer gedacht hätte, dass uns das Raketopromobil wohlbehalten zu Fähre, und diese uns dann auf die Insel gebracht hatte, konnten wir einige Tage des wundervollen Seebärenleben mit Meerjungfrauen und Co. genießen. Leider sind gerade die Meerjungfrauen unglaublich scheu und wollten sich von mir nicht zu einem Fotoshooting überreden lassen. Alles in allem eine gute Zeit, es kann der nächste Betriebsausflug kommen!

big wave surfing

we call it raketo

loneliness..

loneliness..

haha

cheers

welcome to chinatown

arr

preparations

Untitled

mustache

insane barrel riding

Nachschlag

Die Maas in Maastricht. Toller Fluss, schöne Stadt, und Brücken haben sie auch dort.
Maas

Kirchen gibts in Maastricht auch.
Kirche in Maastricht klein
Dieses Foto entstand in St. Johannisrain vor ein paar Wochen. Im Hintergrund sieht man das bayrische Voralpenland mit der halb verdeckten Zugspitze.
St. Johannisrain

Ein Blog zum Einschlafen!

Im gefühlten dreißig-Sekunden-Takt fällt mein Kopf aus senkrechter Haltung in eine annähernd waagerechte. Paul Kalkbrenners Livealbum ballert vergeblich aus den Lautsprechern im Wohnzimmer. Die blöden Augenlider sind absolut ungewollte 300 Tonnen schwer. Die halb liegende Sitzposition tut ihr übriges zur Müdigkeit. Unaufhaltsam wie ein rasender Güterzug und genauso schwer fährt sie mir entgegen.
Ich nutze jeden Augenblick der Klarheit in meinem Kopf um diese Zeilen zu verfassen, die eine Einleitung zu einer neuen Bildveröffentlichung darstellen.

Das erste Foto was ich zeigen möchte entstand vor kurzem bei einem abendlichen Spaziergang durch die Landschaft.

Uff. Soeben habe ich einem guten Freund einen wunderbaren Anblick verschafft. Anstatt mit seitlich abeknicktem Kopf schlafend erwischte er mich mit nach hinten zurückgelegtem Kopf, die Haare lustig zu Berge stehend, während ich im Traum mein 5000stes Wort in den Laptop auf meinen Knien gehämmert hatte. Im Traum.

Als ich von seinem herzlichen Lachen wach werde und bemerke, dass ich das ärgerlicherweise wirklich nur geträumt hab, und mehr als die Hälfte des in der Realität bereits verfassten Textes nur aus im Schlaf entstandenen Buchstabensalats besteht, wird mir klar, dass ich unmöglich heute noch einen ernstzunehmenden Blog verfassen werde.

Ich nenne dieses Foto „Misthaufenpanorama“

Außerdem hab ich vor kurzem diese fast schon romantische Ansicht von Maastricht vom Kirchtum von St. Jan geschossen. Da irgend ein Fiesling mich mit beiden Füßen an die Gleise gekettet hat, und ein weiterer Zug mit der Aufschrift „Gebrüder Schnarch & Co KG“ in rasendem Tempo auf mich zuhält werde ich nun schleunigst diese grausame Welt des Sofas gegen ein Bett eintauschen. Bei weniger Müdigkeit werden endlich wieder viele Bilder folgen, aber nicht heute Abend. Gute Nacht!

(Jeder, der die Fotos nicht angeklickt hat, hat einiges verpasst 😉 )

Ilford Delta 400,

heißt mein zuletzt benutzter Film. Zugleich war er der erste Film, den ich selber in der Dunkelkammer entwickelt habe. Ein Riesenspass.
Dass die Fotos sogar halbwegs brauchbar sind, freut mich daher umso mehr.
Allerdings geht meine Kreativität im Moment dieses Schreibens so rapide zurück, dass ich nun Bilder sprechen lass. (Was im übrigen nicht heißen soll, dass die gute alte Dame namens Kreativität sich heute überhaupt mal hat blicken lassen.)

Die Benediktenwand mit Benediktbeurer Gebäuden im Vordergrund
Benewand

Als ich einen Zug verpasste, veranlasste mich die brutale Langeweile zur Ghettofotografie.
Selbstportrait-Bahnhof

Ein Tor des Maierhofs des Klosters Benediktbeuern
Tor

Ein Weg im Moor
Weg

Ehrwalder-Parkplatz-Crew-Posing
Crew

Es folgen eine Reihe ähnlicher Skifotos aus Ehrwald. Ich konnte mich nicht entscheiden, deshalb gibts alle zu sehen.
Ehrwald-Kicker

Ehrwald-Kicker2

Flatspin

Flatspin2

Rakete

Ein Lockenkopf
Michl

Noch einer
Dani

Vor der Zugspitze
Alex-Dani

Erwischt. Da zapft einer günstigen Ösisprit!
Michl-tankend

Ghetto.
Penzberg-Bahnhof

Ein paar Fotos einer hochalpinen Exkursion auf den Straßberg.
Schatten

Selbstportrait

Straßberg

Straßbergbaum

Kleinigkeiten

Ich war in Ehrwald fotografieren. Bilder:

Milan

Ehrwald

Backflip

Wir haben uns letztens den Arsch abgefroren. Bilder:

Allee

Milchstraße

Kloster

Baum

Szenerie

Sterne

Bald gibt es hoffentlich mal wieder was vernünftiges. So mit Portraits und so. Nicht nur langweilige Skifahrer und Landschaft.

Tschüss.