Portraits

Letzten Sonntag bin ich mit zwei Freundinnen in die wilde Weite der ostwestfälischen Prärie ausgeritten und unterwegs hatte ich die Möglichkeit, diese Portraits zu schießen. Nach anfänglichem Schneesturm lieferte das aprilähnliche Wetter schließlich sogar ein wenig Sonnenschein, und machte damit diese Fotos etwas ansehnlicher. Ich kann übrigens nicht reiten, aber ein „Ausritt“ klingt ein wenig cooler, als ein Sonntagnachmittagsspaziergang, wie ich ihn wohl in 50 Jahren noch unternehmen werde.. 🙂
Spaß hat die ganze Geschichte auf jeden Fall gemacht, und ich kanns kaum erwarten, die nächsten Fotos zu schießen!

Tachjen!

Lange ists her, dass ich euch über meine fotografischen Unternehmungen auf dem Laufenden gehalten habe. Viel ist in den letzten Monaten passiert. Da war ein Umzug, ein neues Studium und diverse andere Dinge die mich von meiner Blogschreiberei abgelenkt haben. Doch nun ist es Zeit, die vergangenen Wochen fotografisch aufzuarbeiten.

In der Zeit vor und nach Silvester war ich endlich mal wieder in der Heimat. Von der üblichen Langeweile getrieben entschloss ich mich, dass sowohl der bedeckte Himmel als auch das angekündigte Unwetter mit Orkanböen keine wirkliche Ausrede sind, um nicht Portraits zu schießen. Letzteres sollte sich sogar als überaus praktisch erweisen.

Mit zwei Freunden im Gepäck ging es dann auf zur Paderborner Hochfläche, welche sich mittlerweile zu einem echten „Windrad-eldorado“ entwickelt hat.
Schon auf der Autofahrt dorthin erforderte der Wind den permanent beherzten Griff ans Lenkrad, und ich war gespannt, inwieweit er sich für die Fotos nutzen lassen würde.

Nach einiger Hin- und Herfahrerei auf der Hochfläche entschied ich mich für ein Feld mit einem ziemlich alten Holzzaun als Location für die Fotos.
Erste Emotion beim Aussteigen: „Oha, das wird kein Spaß.“ Der Wind an dem Tag war aber auch ein kalter und unnachgiebiger Bastard.
Naja, zu meinem Glück ist es ja egal was der Fotograf trägt, hauptsache das Model sieht gut aus. Unter diesem Motto musste mein Model ziemlich leiden.

Schließlich sind die Fotos, die ich hier zeige, jene mit der „warmen“ Kombination aus Pulli und Hose. Man stelle sich einmal vor, wie kalt es sein muss, bei Windstärke 8 und einer gefühlten Temperatur von -10°C nur mit dünnem Sommerkleidchen gut aussehen zu müssen. Haben wir ausprobiert, hat nicht so gut geklappt.

Gut, zurück zur Location mit dem alten Holzzaun. Dank des wärmeren Outfits gelangen meinem Model die entspannten Gesichtsausdrücke wesentlich besser und ich war sehr zufrieden mit der Unterstützung des Windes, der ihre Haare wunderbar wehen ließ. Trotzdem waren wir nach einiger Zeit froh, wieder in der Windstille des Autoinnenraums angekommen zu sein.

Landgrenze

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Die restlichen Fotos stammen aus verschiedenen kleineren Fotosessions die ich auch während des „Heimaturlaubs“ geschossen habe.

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Saskia

Skateboardfotografie – Begleiterscheinungen

Tach Freunde.
Ich möchte euch mit diesem Blogeintrag berichten, was einen klassischen Skateboardfototrip an einem Abend wie dem heutigen ausmachen kann.
Zu Beginn der Treffpunkt. Meist der Skateshop des Vertrauens in der Stadt. Anschließend Besprechung an welchen Spot es gehen soll. Man hat gehört, irgendwo sei ein Gap, ein Rail oder Curb. Am Spot angekommen, wird unaufällig geschaut, was machbar ist, von wo was besonders gut aussieht und inwiefern sich die Vorstellungen des Fotografen wie üblich als total überzogen erweisen. (Der Fotograf sucht sich immer die härtesten Geschichten aus, der Skater schüttelt nur den Kopf)
Bevor der Fotokram ausgebreitet und für den Einsatz vorbereitet werden kann, eine Stimme aus dem zweiten Stock des gegenüberliegenden Gebäudes: „Mein Sohn hat sowas letztens auch gemacht und hat sich das Schienbein gebrochen! Das lasst ihr schön bleiben sonst, bla bla bla…“ „Wie alt ist denn ihr Sohn?“ „13. Und er fährt schon einige Zeit.“ Kopfschüttelnd verlassen wir den Spot, mit dem Plan ihn an einem Sonntag erneut anzusteuern.
Nicht weit von diesem Fehlschlag entfernt steht ein großes Einkaufszentrum, und wo eingekauft wird, da wird auch angeliefert. Die Schlussfolgerung, dass es Laderampen geben muss, erweist sich als richtig und schnell ist der Plan für ein Foto festgelegt.
Blöd nur, dass andauernd die Tür aufgeht, Angestellte rumwuseln, und die Stative ständig durch vorbeirasende Autos vom schmerzhaften Unfalltod bedroht sind.
Also heißt es warten. Warten bis Peter, der letzte Angestellte, seinen Weg in den verdienten Feierabend gefunden hat, bis sich der Parkplatz geleert hat, und auch die Autoraserei vollständig verebbt ist.
Die Wartezeit wird durch Warmfahren und allerlei Quatsch erträglich gestaltet.
Und als die Zeit gekommen ist, werden die Blitze aufgestellt, die Kamera ausgerichtet, und ein ums andere Mal wird der Paderborner Nachthimmel von lautem Skateboardkrach und grellem Geblitze erhellt.
Fotograf und Fahrer sind hochkonzentriert, eine körperliche Anstrengung die für den Skater zu Ganzkörperschweiß und für den Fotografen zu einer gefüllten Speicherkarte führt. Bald sind alle Fotos im Kasten, der Fotograf kann entspannen, nur gestanden wurde der Trick noch nicht. Für den Skater heißt das, dass er sich ein ums andere Mal um die vollendete Ausführung seines Manövers bemühen muss.
Gestanden!
Nun schnell noch ein Schweißfoto und Feierabend für heute.
Der Skater fährt nach Hause und gibt sich der Entspannung hin.
Der Fotograf schreibt einen Blog und veröffentlicht die Fotos.
Gute Nacht.
wartezeit

kevin zwerg

kleiner Gangster

Warm-up

Wartezeit

Kevin bs Nosegrind

Kevin bs Nosegrind

Kevin Son Goku
(Die Ähnlichkeit Kevins mit Son Goku im letzten Foto ist übrigens mehr als gewollt.)

Guten Morgen!

Ein Blick in den Nachthimmel genügte mir, um zu wissen, dass es mal wieder möglich war, ein „oranges“ Foto zu schießen. Ein nahezu komplett bewölkter Himmel illuminiert durch die stark gelblichen Natriumdampflampen sorgt für diesen Effekt.
Ich kramte deshalb eben meine Kamerazeug zusammen, und machte mich auf zu einem kleinen Nachtspaziergang.
Da ich vor einiger Zeit ein interessantes Foto an einem See geschossen hatte, wollte ich mir heute einen weiteren See vorknöpfen, um eine kleine Serie zu machen.
Am See angekommen konnte ich dann dieses Foto mit nach Hause nehmen. Gute Nacht!

Quiet lake

Im Nebel

Wenn man ein Hobby hat, dass einem wirklich Spaß macht, so hat man stets ein probates Mittel gegen ein mehr oder weniger oft auftretendes Übel.

Jenes Übel lief mir gestern über den Weg. Es hat den furchteinflößenden Namen „Langeweile“.

 

Ein Freund und ich überlegten, was am gestrigen Abend gestartet werden könnte, schließlich war es Freitag. Nach einiger Zeit fiel mir ein, dass es mal wieder Zeit wurde für einen neuen Blog, welchen ich allerdings nicht mit Archivbildern füllen, sondern viel lieber neue Fotos extra für den Blog schießen wollte.

Nach kurzer Recherche auf GoogleMaps und einem Blick auf die Wettervorhersage, die Nebel und ziemlich vollen Mond voraussagte, hatten wir das Gefühl, dass es durchaus interessant werden könnte, rauszugehen, und Landschaftsfotos zu machen.

Spontan kam noch eine Freundin zu unserem Team hinzu und so zogen wir zu dritt in die düstere Welt hinaus.

Ich kann es nur jedem empfehlen, einmal nachts einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, es gibt kaum etwas, das einfacher zu entdecken und dabei doch so spannend ist, wie die nächtliche Landschaft.

Die Tage gibts im Übrigen hoffentlich ein paar schöne Fotos aus Düsseldorf.