Das Ende der Skateboardfotografiewinterpause

Schon seit ein paar Wochen zeigt sich in unregelmäßigen Abständen unsere geliebte Wärmelieferantin und verführt die Menschen dazu, weniger warm bekleidet durch die Welt zu stromern und sich dabei eine saftige Erkältung abzuholen. Das ist nervig, aber seit jeher ist genau das für mich eines der wichtigsten Zeichen dafür, dass ich schleunigst meine Kamera auspacken sollte um Skateboardfotos zu schießen, sobald auch meine Nase aus allen Rohren schießt.
Heute war daher mein erster Tag in den Straßen dieser Welt, rastlos umherstreifend, bis die Kombination aus Spot, Skater und meiner Kamera eine wundersame Synthese eingehen und ein gutes Foto entsteht.
Normalerweise muss ich dazu immer lange Strecken zurücklegen bis ich an einem solcher Skatespots bin, doch heute hatte ich ausnahmsweise den Luxus, dass der geskatete Spot sage und schreibe 200m von meinem Zuhause entfernt liegt. Aber auch auf 200m können dumme Dinge passieren, und so fiel ich voller Enthusiasmus und mit dem gesamten Kameraequipment auf dem Rücken gepflegt auf den rauen Asphalt und bot eine Rolle vorwärts zum Besten.
Nach dieser Schrecksekunde und dem erleichterten Aufatmen, dass im Rucksack nichts kaputt gegangen war, ging dann die Session los.
Leider waren sowohl Skater als auch Fotograf noch etwas ausser Form, sodass die hier gezeigten Tricks bis auf einen nicht gestanden wurden und wir daher noch einmal zu dem Spot gehen müssen.

bs smith try

bs crooks

switch fs crooks

Tachjen!

Lange ists her, dass ich euch über meine fotografischen Unternehmungen auf dem Laufenden gehalten habe. Viel ist in den letzten Monaten passiert. Da war ein Umzug, ein neues Studium und diverse andere Dinge die mich von meiner Blogschreiberei abgelenkt haben. Doch nun ist es Zeit, die vergangenen Wochen fotografisch aufzuarbeiten.

In der Zeit vor und nach Silvester war ich endlich mal wieder in der Heimat. Von der üblichen Langeweile getrieben entschloss ich mich, dass sowohl der bedeckte Himmel als auch das angekündigte Unwetter mit Orkanböen keine wirkliche Ausrede sind, um nicht Portraits zu schießen. Letzteres sollte sich sogar als überaus praktisch erweisen.

Mit zwei Freunden im Gepäck ging es dann auf zur Paderborner Hochfläche, welche sich mittlerweile zu einem echten „Windrad-eldorado“ entwickelt hat.
Schon auf der Autofahrt dorthin erforderte der Wind den permanent beherzten Griff ans Lenkrad, und ich war gespannt, inwieweit er sich für die Fotos nutzen lassen würde.

Nach einiger Hin- und Herfahrerei auf der Hochfläche entschied ich mich für ein Feld mit einem ziemlich alten Holzzaun als Location für die Fotos.
Erste Emotion beim Aussteigen: „Oha, das wird kein Spaß.“ Der Wind an dem Tag war aber auch ein kalter und unnachgiebiger Bastard.
Naja, zu meinem Glück ist es ja egal was der Fotograf trägt, hauptsache das Model sieht gut aus. Unter diesem Motto musste mein Model ziemlich leiden.

Schließlich sind die Fotos, die ich hier zeige, jene mit der „warmen“ Kombination aus Pulli und Hose. Man stelle sich einmal vor, wie kalt es sein muss, bei Windstärke 8 und einer gefühlten Temperatur von -10°C nur mit dünnem Sommerkleidchen gut aussehen zu müssen. Haben wir ausprobiert, hat nicht so gut geklappt.

Gut, zurück zur Location mit dem alten Holzzaun. Dank des wärmeren Outfits gelangen meinem Model die entspannten Gesichtsausdrücke wesentlich besser und ich war sehr zufrieden mit der Unterstützung des Windes, der ihre Haare wunderbar wehen ließ. Trotzdem waren wir nach einiger Zeit froh, wieder in der Windstille des Autoinnenraums angekommen zu sein.

Landgrenze

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Die restlichen Fotos stammen aus verschiedenen kleineren Fotosessions die ich auch während des „Heimaturlaubs“ geschossen habe.

Rebekka

Rebekka

Rebekka

Saskia